Herkunft
Wald, Fjord, lange Winter.
Jon Prix wuchs in Nordnorwegen auf, nahe dem Polarkreis. Wer dort baut, baut für die Landschaft, nicht gegen sie. Das prägt jedes Projekt, vom Donau-Hang bis zur Wiener Hofzeile.
Nach Studium und Wanderjahren entschied er sich für Wien: ein Atelier am Otto-Wagner-Platz im 9. Bezirk. Seither verbindet seine Arbeit nordische Reduktion mit Wiener Detailgenauigkeit.
Haltung
Material kennt seine Herkunft.
Holz aus österreichischen Wäldern. Sichtbeton, der seine Schalung erinnert. Stahl, der den Maßstab gibt, ohne ihn zu dominieren. Wenn Material aus der Region kommt, hält das Haus länger und altert würdig.
Manche Stücke reisen mit. Bei der Restaurierung der Marktmühle aus 1650 wurde der alte Mühlstein zum Tisch, eine norwegische Schiffsplanke zur Deckenleiste, ein Walknochen liegt sichtbar im Wohnraum.
Methode
Ein Atelier, eine Stimme.
Jedes Projekt wird von Jon persönlich entworfen und bis zur Schlüsselübergabe begleitet. Kein Account-Manager dazwischen, keine Übergaben an wechselnde Teams. Sie sprechen mit dem, der zeichnet.
Eine kleine, eingespielte Mannschaft trägt die technische Tiefe: Tragwerk, Bauphysik, Detail. Bei größeren Bauaufgaben binde ich ein erprobtes Netzwerk ein. Statiker, Bauleiter, Handwerksbetriebe, mit denen ich seit Jahren arbeite.
Anerkennung
Beeideter Ziviltechniker.
Staatlich befugter und beeideter Ziviltechniker. Mitglied der Kammer der Ziviltechniker:innen für Wien, Niederösterreich und Burgenland. Berechtigung zur Einreichplanung in ganz Österreich.